So fing alles an...

Bewertung:  / 3
SchwachSuper 

Die Kolpingkapelle von 1951

Es war 1951, die Hunteburger Kolpingfamilie war 23 Jahre nach ihrer Gründung auf der Suche nach Perspektiven, nach einem neuen Betätigungsfeld.

Da reifte die Idee, doch auch Musik zu machen.

Friedel Trentmann (später Ortsbürgermeister) ergriff die Initiative, hatte er doch in Osnabrück das Konservatorium besucht und war somit schon musikalisch vorbelastet.

Die ersten Übungsabende fanden dann auch in den Räumen seiner Backstube in Hunteburg statt. (Heute Gasthaus Trentmann)

alt

Bild: die Kolpingkapelle von 1951.

hintere Reihe v.l.n.r:

Willi Perner, Heinrich Vallo, Frans Coors, Bernhard Wilker, Friedel Trentmann, Albert Wilker, Gregor Koschollek, Franz Josef Hanschen.

vordere Reihe v.l.n.r:

Bernhard Brüning, Hans Tovar (Dirigent), Ernst Döllmann, Bernhard Korte

Das Fronleichnamsfest 1951 nahte, und so wurden dann die ersten Stücke auch speziell dafür geprobt und der erste Auftritt erfolgte. Die Kolpingkapelle Hunteburg war geboren.

 

Kolpingkapelle heute

Heute im Jahre 2017 sind in der Kolpingkapelle Hunteburg 46 Musiker, im Alter zwischen 10 Jahre und 86 Jahre vertreten also 3 Generationen.

Der Probenraum befindet sich im kath. Pfarrheim an der Dammer Strasse in Hunteburg. Dort wird im wöchentlichen Rythmus jeden Dienstag in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 21.45 Uhr bis zu 45 mal im Jahr geprobt.

Die Ausbildung findet ebenfalls in diesen Räumen statt, und wird durch Manfred Meyer und Maria Rusche durchgeführt. Wer also Lust hat ist herzlich willkommen.

Bei Interesse bitte über das Kontaktformular weitere Info´s einholen.
 
Für die Ausbildung fallen nur im ersten halben Jahr eine Leihgebühr von 20€ für die Instrumente an, welche nach dem halben Jahr von der Kolpingkapelle gestellt werden.

Im Folgenden noch eine Aufnahme vom Konzert vor dem Pfarrheim am 1. Mai 2017:

Kolpingkapelle im Jahr 2017

Bild: Kolpingkapelle

 

Wer war Adolph Kolping?

Er war ein deutscher kath. Priester, geboren am 08.12.1813 in Kerpen bei Köln, verstorben am 04.12.1865 in Köln. Er setzte sich intensiv mit der sozialen Frage auseinander, unterstützte wandernde Handwerksgesellen, und war der Begründer des Kolpingwerkes (www.kolping.de).