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70 Jahre Kolpingkapelle Hunteburg

In diesem Jahr feiert die Hunteburger Kolpingkapelle ihr 70 jähriges Jubiläum.

1951 ist die Kapelle aus der Kolpingfamilie Hunteburg entstanden. Man suchte zu der Zeit neue Ideen und neue Beschäftigungsfelder. So kam man auf die Idee das nahende Fronleichnamsfest musikalisch zu begleiten. 

Es wurden daraufhin Instrumente angeschafft und fleißig geprobt, bis schließlich die Fronleichnamsprozession 1951 als erster Auftritt absolviert wurde. Hans Tovar hatte die Leitung übernommen und die ersten Übungsabende fanden in der Bäckerei Trentmann statt. Da das Geld knapp war und auch die teuren Instrumente angeschafft werden mussten, gab es noch keine Uniform wie heute, jedoch schon ein einheitliches Erscheinungsbild mit weißem Hemd und schwarzen Hosen.

Fronleichnam 1951

Vorne auf dem Bild sieht man die noch junge Kapelle (in weißen Hemden) während der Prozession 1951 auf dem Kirchdamm Richtung Dammer Straße.

 

Noch heute ist die Fronleichnamsprozession fester Bestandteil unserer Auftritte. Bis auf das Corona Jahr 2020 waren wir im jeden Jahr zur Stelle um für die passende Musik zu sorgen. 

So sah der bislang letzte Auftritt der Kapelle während der Prozession 2019 aus. Statt damals 12 sind heute regelmäßig über 25 Musiker bei den Auftritten dabei. Auch die Instrumente wurden vielseitiger und bis heute ist es die dritte Uniform, die die Musiker bei Veranstaltungen als solche erkennen lässt.

Geübt wird mittlerweile auch nicht mehr in einer Bäckerei, sondern normalerweise im Pfarrheim der Kirchengemeinde. 

Was sich in 70 Jahren nie geändert hat ist der Wochentag für den Übungsabend. Seit jeher findet dieser am Dienstag Abend statt.

 

 Eine Jubiläumsfeier oder ein Jubiläumskonzert wird es in diesem Jahr aufgrund der Corona Pandemie voraussichtlich nicht geben.